Raytek System zur Infrarot-Temperaturüberwachung an Low-E Glas
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Raytek System zur Infrarot-Temperaturüberwachung an Low-E Glas

Auf der Glasstec 2006 in Düsseldorf präsentiert Raytek das neue GS110 Infrarotsystem zur kontinuierlichen Temperaturüberwachung an beschichtetem Glas.
Oktober 16, 2006
GS110 Infrarot-Temperaturüberwachungssystem
Rechtzeitig zur Glasstec 2006 präsentiert Raytek - ein weltweit führender Anbieter von Pyrometern - ein neues Infrarotsystem zur Temperaturüberwachung an Flachglas. Das GS110 System zeichnet sich durch eine Funktion zur automatischen Emissionsgradkorrektur aus und eignet sich besonders zur Optimierung von Vorspannanlagen für einseitig beschichtetes Flachglas (Low-E Glas), welches z.B. als Architekturglas in der Bauindustrie zunehmend zum Einsatz kommt.
 
Das GS110 System basiert auf dem bewährten GS100 Infrarotmesssystem von Raytek und wird als Komplettpaket mit der Windows Software DataTemp GS110 geliefert. Ein Infrarot-Linescanner tastet die Oberfläche ab und erfasst die Temperaturverteilung der erwärmten Glasscheiben. Das Aufnehmen eines Thermobildes wird durch einen Temperaturwert oder einen externen Trigger ausgelöst. Zeitgleich wird die Temperatur des Glases an der unteren, unbeschichteten Seite gemessen. Diese Daten werden zur Software transferiert, die das erfasste Thermobild für die beschichtete Glasoberseite automatisch korrigiert. Aufgrund der automatischen Emissionsgradkorrekturfunktion und durch vorab definierte Konfigurationen erlaubt das GS110 System eine schnelle Anpassung an sich ändernde Produktparameter (z.B. wechselndes Scheibensortiment, unterschiedliche Beschichtungen). Die Thermobilder erlauben Rückschlüsse auf eine möglicherweise schadhafte Beschichtung der Glasscheiben und auf die Wärmeverteilung im Ofen. Das Überwachen von kritischen Temperaturbereichen ist durch Zonen beliebiger Größe und Lage möglich.
 
Die Temperaturdaten werden an einen PC übertragen, auf dem die Software DataTemp GS110 läuft. Eine digitale RS485-Schnittstelle ermöglicht den Datentransfer auch über große Entfernungen. Automatische Speicherfunktionen ermöglichen die kontinuierliche Dokumentation der Produktqualität. Zur Überwachung des Prozesses sind in der Software die Temperaturdaten als Profil oder Thermobild darstellbar. Zur späteren Analyse können sie abgespeichert und ausgedruckt werden. Beim Erkennen von thermischen Abweichungen wird ein Alarm ausgelöst, der ein korrigierendes Eingreifen in den Prozess ermöglicht.
 
Durch den Einsatz von digitalen oder analogen Ausgabemodulen (als Zubehör erhältlich) kann das System in übergeordnete Kontrollsysteme eingebunden werden. Über die Software DataTemp GS110 verfügt der MP50 Linescanner zusätzlich über eine OPC-Schnittstelle. Alle wichtigen Daten des MP50 (Zonenergebnisse, Systemparameter, komplette Thermobilder...) werden mittels Fernübertragung dem Leitsystem zur Überwachung, Steuerung und Dokumentation des Prozesses zur Verfügung gestellt. Dadurch erhält der Anwender ein klares Bild von der Homogenität des Fertigungsprozesses.
 
In Kenntnis der Temperaturverteilung der Glasscheibe kann die Ausschussrate verringert werden, indem Anomalien im Glasinneren rechtzeitig erkannt und Glasbruch vermieden werden kann. Raytek ist zur Zeit der einzige Pyrometerhersteller, der ein Infrarotsystem mit automatischer Emissionsgradkorrektur für die Temperaturüberwachung an beschichtetem Glas anbietet.
 
 

Ansprechpartner: Frau Bugnard   (cbugnard@raytek.de, Tel: 030 - 4 78 00 84 12)
 
 
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