Pyrometer für Prozesse in der Produktion von Photovoltaikzellen und -modulen
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Temperaturüberwachung in PV-Produktionsverfahren

November 18, 2014

Berlin – Pyrometer von Raytek und Ircon gewährleisten eine exakte Temperaturüberwachung sämtlicher Prozessschritte bei der Herstellung von Photovoltaikzellen und -modulen. Die berührungslose Messung der Infrarotstrahlung eignet sich insbesondere für Hochtemperaturprozesse, schwer zugängliche Messstellen wie Vakuumkammern sowie für Produkte, die nicht verschmutzt oder mechanisch beschädigt werden dürfen. Das umfassende Sensorsortiment beider Marken ermöglicht die Einrichtung einer langzeitstabilen Temperaturkontrolle sowie die effiziente Nutzung von Energie und wertvollen Rohstoffen. Für die Herstellung von polykristallinem Silizium (Siemens-Verfahren) stehen Hochleistungspyrometer zur Verfügung, die mit variablem Fokus und extrem kleinen Messflecken die Temperatur der über mehrere Tage langsam wachsenden Stäbe genau erfassen - und dies weitgehend unabhängig von Störeinflüssen wie einer Verschmutzung des Durchsichtfensters. Aufgrund von Wasserstoff in der Atmosphäre werden die Pyrometer mit speziellen Explosionsschutzgehäusen versehen.

Bild: Mit Punktsensoren, Wärmebildsystemen und anwendungsspezifischer Software realisieren Raytek und Ircon komplette Prozessüberwachungslösungen für die Photovoltaikindustrie

Glasfaserpyrometer an, da sie zum einen sehr kleine Messobjekte erkennen und zum anderen unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störfeldern der Induktionsheizung sind. Im Czochralski-Verfahren überwachen Quotientenpyrometer außer der Schmelztemperatur auch den Durchmesser des Einkristallkörpers. Dass die Temperatur der Wafer beim Polieren nicht über 25°C ansteigt, wird ebenfalls mit Pyrometern sichergestellt. Ein Durchsichtvisier ermöglicht die exakte Ausrichtung auf die kritischen Stellen. Bei der Herstellung von Dünnschichtsolarzellen überprüfen hochauflösende Wärmebildkameras die gleichmäßige Temperaturverteilung des Trägersubstrats und des aufgedampften Siliziums und damit die einwandfreie, lückenlose Beschichtung. Wärmebildkameras (Matrixkameras) oder Infrarot-Zeilenscanner, die Wärmebilder von bewegten Prozessen erstellen, kommen beim Funktionstest der fertigen Solarmodule zum Einsatz. Alle Systeme sind für eine leichte Integration in bestehende Anlagen optimiert und umfassen eine leistungsfähige Software mit applikationsspezifischen Funktionen. Über Sensorausgänge lassen sich Prozessparameter direkt und genau regeln.


Kontakt:
Jutta Schwelm

Tel.: +49 30 478008411
Fax: +49 30 4710251
E-Mail: jschwelm@raytek.de
 

 
 
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